"Die sind gut drauf" Januar 2011
Ausbildung im Dachdeckerhandwerk sichert Zukunft

Nicht zufällig hat sich das Dachdeckerhandwerk für einen Skater als "Leitfigur" für die Nachwuchswerbung entschieden: Skater sind gut drauf, meist in der frischen Luft unterwegs und erfrischend unkonventionell anders. Eben wie die Dachdecker.

Wie den meisten Skatern sieht man auch den Dachdeckern nicht auf den ersten Blick an, was sie drauf haben. Als Experten für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik sind Dachdecker nämlich nicht nur für die Eindeckung von Flach- und Steildächern zuständig. Auch energiesparende Maßnahmen wie die Wärmedämmung an Dach und Fassade gehört zum Berufsbild und damit zur umfangreichen Berufsausbildung. Aktiv am Umweltschutz beteiligt sich das Dachdeckerhandwerk auch mit der Montage von Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung und Solarmodulen zur emissionsfreien Stromerzeugung auf dem Dach und an der Wand. Darüber hinaus haben sich viele Dachdeckerbetriebe auch auf die Planung und Ausführung von Dachbegrünungen spezialisiert. Mit dieser Maßnahme, bei denen ganze Parklandschaften auf Dächern entstehen können, werden wertvolle Kleinbiotope im städtischen Bereich geschaffen.

Darf es noch etwas mehr sein? Der Dachdecker ist nicht nur der ausführende Handwerker - er wird zunehmend als Berater bereits in der Planungsphase hinzugezogen. Das gilt gerade auch im Bereich des Denkmalschutzes. Hier muss nicht selten ein vertretbarer Kompromiss zwischen den Forderungen der zuständigen Behörden zum Erhalt eines historischen Gesamtbildes und der technischen Machbarkeit im Rahmen des Fachregelwerks gefunden werden. Übrigens sind nicht nur denkmalgeschützte Dächer Unikate. Jedes Dach ist eine handgearbeitete Einzelanfertigung. Daher wird auch kein Fließband in der Fabrik eines Tages den Dachdecker ablösen können.

In ihrer dreijährigen Ausbildung zum Dachdeckergesellen - und zur Dachdeckergesellin - wird daher das Be- und Verarbeiten von unterschiedlichsten Werkstoffen erlernt. In wohl kaum einem anderen Beruf sind so umfangreiche Kenntnisse im Bereich Metall, Holz, Kunststoff und Keramik gefordert.

Nach erfolgter Gesellenprüfung steht für viele Absolventen die Meisterschule auf der nächsten Stufe der Karriereleiter. Und mit dem Meisterbrief in der Tasche kann nicht nur das eigene Unternehmen gegründet oder die Leitung eines bestehenden Dachdeckerbetriebs übernommen werden. Auch Universitäten und Fachhochschulen öffnen ihre Türen für erfolgreiche Meister. Und sie tun es gerne, denn die Studienzeiten solcher praxiserprobten "Macher" sind im Durchschnitt kürzer als die von Abiturienten.

Fazit: Dachdecker haben allen Grund, gut drauf zu sein - wie ihr "Ausbildungs-Leitbild", der Skater.


Mit traditioneller Handwerkskunst und modernster Technik prägen Dachdecker das Bild ganzer Städte   Dachdecker, dein Beruf

Der Skater ist aus gutem Grund das Leitmotiv des Dachdecker-Nachwuchses.


Mit traditioneller Handwerkskunst und modernster Technik prägen Dachdecker das Bild ganzer Städte.
 

Mehr über den Beruf des Dachdeckers finden Sie hier:
www.dachdeckerinnung-schwaben.de
www.dachdeckerdeinberuf.de
 
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