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| Die Höher-Verdiener | April 2011 | |||
| Dachdecker: Gut bezahlte und gefragte Spezialisten Geld allein macht zwar nicht glücklich. Aber wenn sich ein lukratives Einkommen und ein sicherer Arbeitsplatz in einem Berufsbild vereinen, geht es um den Dachdecker. Sicher ist der Arbeitsplatz des Dachdeckers in vielfacher Hinsicht. Zum einen, weil strenge Sicherheitsvorschriften dafür sorgen, dass Unfälle in diesem Beruf die Ausnahme sind. Jeder aktive Fußballer lebt da gefährlicher. Zum anderen ist der Arbeitsplatz des Dachdeckers sicher, weil die Haupttätigkeitsfelder der Schutz von Gebäuden und Inventar sowie energiesparende Maßnahmen sind. Zwei Bereiche, die große Zukunft haben. Die Zunahme von Wetterextremen stellt immer höhere Anforderungen an die Sicherheit des wichtigsten Bauteils eines Hauses - an das Dach. Kein anderes Bauteil ist so direkt und permanent allen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Im Winter muss es strengen Frost und hohe Schneelasten verkraften, im Sommer können auf Dächern Oberflächentemperaturen von mehr als 70o C. entstehen. Dazu kommen Sturm, Hagel und große Niederschlagsmengen. Schon die kleinsten Schäden an der Dachfläche können zu enormen Schäden am Gebäude oder dem Inventar führen. Deshalb fließen neue Materialien, Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse ständig in das Fachregelwerk des Dachdeckerhandwerks ein. Die abgeschlossene dreijährige Ausbildung zum Dachdecker ist also nur der erste Schritt in ein lebenslanges Lernen. Das macht den Dachdecker zu einem Spezialisten, der auf dem Arbeitsmarkt immer mehr gefragt ist. Längst hat sich auch der Wandel vom reinen Schutzdach zum Nutzdach vollzogen. Allein durch eine optimale Wärmedämmung des Dachbereichs können Energieeinsparungen von bis zu fast 30% erzielt werden. Und erst die fachgerechte Wärmedämmung macht den dringend benötigten Wohnraum im Dachgeschoss im heißen Sommer erst wirklich nutzbar. Darüber hinaus sorgt der Dachdecker auch dafür, dass mit einer Dachfläche Energie erzeugt werden kann. Mit Solarmodulen wird Strom erzeugt und mit einer Solarthermieanlage kann Wärme für den Brauchwasserbedarf und zu Heizzwecken generiert werden. Emissionen gleich Null. Das sind nur zwei von vielen Beispielen, weshalb der Dachdecker zu den Zukunftsberufen gehört - und gute Dachdecker Besserverdiener sind. Natürlich kümmern sich Dachdecker nicht nur um die wichtige energetische Opt-mierung von Gebäuden an Dach und Fassade. Nach wie vor sind sie es auch, die ganz einfach nur dafür sorgen, dass z. B. die Menschen auch morgen noch ein Dach über dem Kopf haben, dass Hightech-Computer vor Unwettern und Temperaturschwankungen geschützt und Universitäten überhaupt Studienplätze anbieten können.
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